Mehr Geld in der Haushaltskasse – Die 6 Top-Tipps zum Sparen!

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2021│   Geschätzte Lesezeit: 3.7 Minuten

Viele Verbraucher/- innen können monatlich ohne viel Aufwand bares Geld sparen, denn sie zahlen oftmals zu hohe Beträge für verschiedene, oftmals bereits überflüssige Verträge, welche in etlichen Fällen nicht einmal mehr dem aktuellen Leistungsstand entsprechen. Eine Auswahl an wichtigen Tipps kann helfen, wesentliche Einsparungen zu erreichen.

Tipp 1 – Wechseln der Krankenkasse!

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen heute bereits 14,6 Prozent ihres Bruttolohnes für den Krankenversicherungsbeitrag. Mit den Kosten für die Pflegeversicherung und den durchschnittlichen Kassen-Zusatzbeitrag kommen nochmals rund 4,15 Prozent hinzu. Momentan beginnen die Versicherungen den Zusatzbeitrag kräftig anzuheben. In diesem Jahr steigt der Beitrag von 1,1 Prozent auf 1,3 Prozent und im Jahr 2022 planen die Kassen eine Anhebung auf 2,5 Prozent. Nicht jede gesetzliche Krankenversicherung wird diesen Weg mitgehen und so könnte sich ein Wechsel zu einem Anbieter lohnen, der weniger Extrakosten erhebt. Zu beachten gilt es allerdings, dass beim neuen Versicherer keine Einbußen beim Leistungsumfang auftreten. Zu den Kassen mit günstigen Zusatzbeitragstarifen gehören beispielsweise die BKK, Audi, die hkk Krankenkasse und die Techniker Krankenkasse.

Tipp 2 – Überprüfen der Versicherungen!

Versicherungspolicen können einige Kosten im Haushaltsbudget verursachen. Zunächst sollte geprüft werden, welche Art von Versicherungen insgesamt vorhanden sind und hierbei die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen wie die Krankenversicherung, die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung und die Rentenversicherung für Angestellte/- innen ausklammern. Andere Versicherungen sind oftmals längst hinfällig oder durch weitere Policen sogar doppelt abgesichert. Zu solchen Verträgen können Geräte- , Brillen- oder Smartphoneversicherungen gehören. Ferner gilt es abzuwägen, ob Zahlungen von jahrelangen Versicherungsprämien nicht höhere Kosten verursachen würde, als einen auftretenden Schaden selbst zu bezahlen. Eine Hausratversicherung deckt meistens Glasbruch ab, der in älteren Verträgen eigenständig versichert wurde. Langfristige Policen wie Lebens- oder Sterbegeldversicherungen dienten früher zur renditebildenden Kapitalanlage, sind heute aber unflexibel und ohne nennenswerten Ertrag. Überprüfen Sie unbedingt, ob Reisegepäckversicherungen nicht auch durch Leistungen aus der Hausratversicherung entbehrlich sind und da die Auswirkungen der Corona-Krise noch lange Nachhall finden werden, sollten jährliche Festbeitragsversicherungen für Auslands- und Reiserücktritt entsprechende „COVID-Klauseln“ aufweisen, da diese ansonsten keinen effektiven Versicherungsschutz gewährleisten.

Tipp 3 – Stromanbieter-Vergleich!

Der Strommarkt und damit die Preise für die Endkunden/- innen sind laufend in Bewegung. Immer wieder schrauben die Energieanbieter an der Preisspirale oder es formieren sich neue Unternehmenskonstrukte. Allein im ersten Halbjahr 2021 erhöhten bereits drei Viertel der Grundversorgungsanbieter ihre Tarife. Als erste Einsparmaßnahme sollte in den heimischen vier Wänden potenzielle Stromfresser ausfindig gemacht und eventuell gegen sparsamere Geräte ausgetauscht werden. Ein Umstand, der sich dauerhaft rechnet. Außerdem ist ein Stromanbieterwechsel mit einer konkreten Neuberechnung zum gängigen Haushaltsverbrauch in der heutigen Zeit kein Hexenwerk mehr und benötigt in der Regel nur wenige Klicks im Internet.

Tipp 4 – Tariferhöhungen checken!

Viele Versicherungssparten geben Verluste und schlechte Marktlagen mit Beitragserhöhungen an die Kunden/- innen weiter. Auch die Corona-Pandemie hat in diesem Zusammenhang durchaus Einfluss auf die Versicherungsbranche und wird in vielen Bereichen zu Tarifanhebungen führen. Verträge, deren Beiträge von der Versicherungsgesellschaft erhöht werden, ohne das sich der Leistungsumfang der Policen entsprechend anpasst, können kurzfristig fristlos aufgekündigt werden. Dieses gilt mit entsprechenden Fristen auch für das Segment der Kfz-Versicherung, wo sich ein alljährlicher Beitragsvergleich zum meist üblichen Stichtag des 30. November durchaus lohnen kann.

Tipp 5 – Verträge für Internet und Handy sondieren!

Kaum ein Vertragssektor ist so schnelllebig wie der Bereich der Telekommunikation. Die vielen Tarifangebote und Optionen der Vertragsanbieter sind in vielen Fällen nur innerhalb der ersten Monate ein günstiges Einstiegsschnäppchen. Grundsätzlich gilt es lange Laufzeiten zu vermeiden und stetig die Tarifoptionen über entsprechende Portale im Netz zu vergleichen. Sind die im Vertrag angeführten Leistungen nicht mit der Realität konform, so können vorzeitige Wechsel aus Mängelgründen eine Option darstellen. Außerdem könnten viele Nutzer/- innen oftmals von günstigeren Familien- oder Partnerverträgen profitieren.

Tipp 6 – Überflüssige Abos kündigen!

Zahlreiche Haushalte haben hohe monatliche Zusatzausgaben für Abonnements, Streaming-Anbieter, Fitnessstudios, Sport- oder Freizeitvereine, Organisationen und Interessenvereinigungen. Eine genaue Analyse dieser zumeist hohen Fixkosten könnte ergeben, dass die ein oder andere Dienstleistung sowie manches Hobby nicht mehr der augenblicklichen Interessenlage entspricht und somit gekündigt werden kann.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
fokus.de – Hunderte Euro im Haushalt sparen? Mit 10 Tipps bleibt Ihnen mehr vom Geld

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